John Florence ist ein Surf-Wunderkind. So gehört er beispielsweise zu den nur fünf Surfern in der Geschichte der Men's Championship Tour, die zwei Weltmeistertitel hintereinander gewinnen konnten. Im Alter von nur acht Jahren wurde er berühmt, als er furchtlos die berühmteste Welle der Welt bezwang - Pipeline. Aber sein aufrichtiger Charakter definiert ihn weit über einen Spitzensportler hinaus. John ist ein leidenschaftlicher, bodenständiger Mensch, der es liebt, die Welt zu bereisen, Filme zu drehen, Stürmen hinterherzujagen und den Gipfel seines Glücks immer dann zu spüren, wenn er mit seiner Mutter, seinem Bruder und guten Freunden zusammen ist.

F:
 
Was geht dir morgens beim Aufwachen vor dem Surfen durch den Kopf?
 
A:
 
Einer meiner liebsten Momente zu Hause ist es, aufzuwachen und die Wellen zu beobachten. Es ist ein tägliches Ritual an der North Shore – der Nordküste von Hawaii. Dann gehe ich zum Beispiel surfen, segeln oder foilen. Vielleicht mache ich auch etwas anderes, aber der Tag beginnt immer im Meer. Wir haben Glück, denn wo wir leben, gibt es so viele Möglichkeiten, das Wasser zu genießen.
 
F:
 
Wo gehst du am liebsten surfen?
 
A:
 
Pipeline.
 
F:
 
Wie schaffst du es, dass du jedes Jahr besser wirst?
 
A:
 
Das ist interessant, denn es gibt so viele Möglichkeiten, an seiner Performance zu arbeiten. Für mich ist es Aufgeschlossenheit und der Wille, lernen zu wollen. Dieser Ansatz hat mir in den letzten Jahren sehr gut gefallen. Ich versuche ständig, Schwächen zu erkennen und Wege zu finden, mich zu verbessern – nicht nur beim Surfen, sondern mit allem, was ich tue, und in allen Bereichen meines Lebens. Beim Surfen hat es mir geholfen, mich zu verbessern, aber ich finde auch, dass es mir mehr Spaß macht.
 
F:
 
Wenn du etwas besser machen könntest, was wäre das?
 
A:
 
Ich hätte gern mehr positiven Einfluss auf das Meer und die Erde.
 
F:
 
Wer sind deine Helden? Zu wem schaust du auf?
 
A:
 
Meine Mutter hat einen unglaublichen Einfluss auf mich und meine Brüder. Ich habe auch große Achtung vor Menschen, die sich nicht davor scheuen, an ihre Grenzen zu gehen – Menschen, die ihre Komfortzone verlassen.
 
F:
 
Welche Ziele hast du in deinem Leben noch nicht erreicht?
 
A:
 
Über den Pazifik segeln.
 
F:
 
Welcher Teil von dir oder dem, was du machst, spiegelt einen Geist der Unruhe wider?
 
A:
 
Das Meer.
 
F:
 
Gibt es eine Hassliebe in Bezug auf deine Aktivitäten und kannst du sie beschreiben?
 
A:
 
Die negativen Auswirkungen, die wir auf das Meer haben, sind groß. Ich weiß, dass ich ein Teil davon bin. Teile des Surfens und der Dinge, die ich jeden Tag tue, sind schädlich für das Meer, und wir alle sollten uns überlegen, wie wir es schützen können.
 
 DER PANGA-SEESACK IST UNGLAUBLICH ZUVERLÄSSIG. EINMAL IST UNSER SEGELBOOT GEKIPPT UND DIE TASCHE WAR FÜR EIN PAAR STUNDEN VOLLSTÄNDIG UNTERGETAUCHT. UNSERE TELEFONE UND EIN LAUTSPRECHER WAREN IN DER TASCHE. ALS WIR SIE WIEDER HOCHZOGEN, WAR ALLES VOLLKOMMEN TROCKEN UND DIE MUSIK LIEF IMMER NOCH. 

yeti